Der goldene Herbst

Im Herbst kann es in St. Petersburg auch schon mal frösteln, deswegen auch warme Kleidung und robuste Schuhe mitnehmen. Auch hier nicht den Regenschirm vergessen.

Für Naturfreunde ist diese Jahreszeit die beste - einerseits gibt es in der Stadt weniger Touristengedränge, und, zum zweiten, in den Zarenresidenzen wie Puschkin, Peterhof und Pawlosk ist es unbeschreiblich schön, wenn die Bäume ihr rötliches Herbstlaub bekommen. So kann man in dieser Jahreszeit noch eine Fahrt mit einem Schiffchen zu der Zarenresidenz Peterhof machen, um die verspielten Springbrunnen und Fontäne zu betrachten, bevor sie winterfest gemacht werden.

Der Herbst eignet sich auch besonders zum Pilzesuchen. Die Einheimischen sind erstaunlich gute Pilzekenner. Ab September kehrt die Truppe des Mariinski-Theaters von Ihren Gastauftritten zurück. Das Mariinski-Theater zeigt wieder Vorstellungen, und neue Stücke von Oper und Ballett haben Premiere. Es ist ruhig geworden in Sankt Petersburg und man kann umso entspannter legendäre Sehenswürdigkeiten und Museen besichtigen. Wem es im Sommer zu heiß und zu stickig ist, am Newski rumzulaufen, sollte bei angenehmen Temperaturen im Herbst in die Stadt reisen.

Im Oktober spielt das Theaterfestival der baltischen Staaten, wo Clowns, Pantomimen und Schauspieler ein buntes und lustiges Programm veranstalten. Liebhaber der klassischen Musik sowie Jazzfreunde sollten im November nach Sankt Petersburg reisen. Mitte November bietet dieses berühmte Festival eine tolle Gelegenheit, Jazz- sowie moderne klassische Musik kennenzulernen. Den Herbst empfehlen wir für die älteren Leute, aber auch der Frühling kann reizend sein.
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